THCP

The TORNADO Hardware Cockpit

Ziel des Projektes ist ein Nachbau, der so nahe wie möglich an ein reales Cockpit herankommt.


Tornado Cockpit
Quelle: www.airventure.de

Für den Nachbau eines Cockpits sind einige Probleme zu lösen. Da als Vorbild das Cockpit eines Tornados dienen soll, kommt die Verwendung von Monitoren zur Darstellung von Instrumenten nicht in Frage. Bei Flugzeug-Cockpits wie dem Eurofighter Typhon oder den moderenen Airbus-Cockpits, in denen zunehmend TFT-Bildschirme zur Darstellung von Intrumenten verwendet werden, ist der Nachbau eines Cockpits etwas einfacher, da die Anzeigen als Software-Module auf Bildschirmen angezeigt werden. Beim Tornado dagegen sind die Anzeigen herkömmliche Zeiger-Instrumente. Diese können zwar auf einem Bildschirm auch dargestellt werden, jedoch erscheint ein solches Cockpit sicherlich erheblich realistischer, wenn tatsächlich Zeigerinstrumente verwendet werden.
Die schwierigste Frage, die für den Bau eines Tornado Cockpits geklärt werden muss, ist demnach die Frage, wie Zeiger bewegt werden können. Die Verbindung vom Zeiger-Instrument an den Computer stellt dabei einen Problembereich dar, ein weiterer ist die Versorgung mit Daten des Flugsimulators.
Grundsätzlich sind beide Teilprobleme relativ einfach zu lösen. Zum einen muss ein Programm parallel zum Simulator laufen und die Daten aller Instrumente permanent erfragen. Diese Daten können dann entweder über den parralelen Port (Druckeranschluss) oder über USB ausgegeben werden. Hier ist die eigentliche Schwierigkeit lediglich die konkrete Umsetzung, also das schreiben eines Programms, dass die Daten von der Flugsimulationssoftware ausliest. An dieser Stelle ist es vielleicht auch sinnvoll, einen zweiten Computer für diese Aufgabe vorzusehen, was letztendlich bedeutet, dass ein Netzwerk und die entsprechenden Module für die Kommunikation zwischen den beteiligten Rechner mit in die Plaung einbezogen werden müssen.
Das zweite Problem besteht nun noch darin, die digitalen Werte in analoge Signale zu transformieren, um damit den Ausschlag des Zeigers zu ermöglichen. In diesen Bereich fällt auch die Aufgabe, die digitalen Signale an die verschiedenen Instrumente richtig zu verteilen. Dazu wird eine externe Logik benötigt, die die Folge von Instrumentendaten vom Computer entgegennimmt und verteilt. Auch diese Aufgabe ist im Prinzip recht einfach zu lösen. Im Detail jedoch ergeben sich einige Schwierigkeiten und die Schaltungen, die eine Verteilung und Umstezung der Signale von digital auf analog ermöglichen, sind doch relativ komplex.

Das Projekt steht deswegen immernoch in der Planungsphase. Die angesprochenen Probleme werden analysiert und verschiedene Strategien für eine Lösung werden derzeit verglichen und bewertet.

Cockpitbau
Die angespochenen Problembereiche beziehen sich bisher nur auf die technische Umsetzung der Instrumentierung. Unbeachtet bleibt bisher noch der Bau des Cockpits selbst. Die besondere Schwierigkeit dabei ist, an Unterlagen zu kommen, die bei der Erstellung eines Bauplans hilfreich sein können.
Die Beschaffung von Informationen in diesem Bereich ist extrem schwierig und zeitaufwändig, so dass an dieser Stelle, aber auch in den anderen Projektbereichen, jede Form der Mithilfe willkommen ist.


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